|
|
Agenda
| Titel |
Grüne Gentechnologie: Forschung zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Wie weiter nach NFP59 und Moratorium? |
| Date |
02.09.2011 |
| Time |
09:30-16:30 |
| Place |
ETH Zürich, Rämistrasse 101, 8001 Zürich, Semper-Aula |
| Organization |
Zurich-Basel Plant Science Center, Collegium Helveticum |
| Description |
Die Schweizer Bevölkerung steht der Grünen Gentechnologie kritisch gegenüber. Ein Moratorium verbietet die kommerzielle Nutzung gentechnisch veränderter Organismen. Zusätzlich kommen die hohen Auflagen und Kosten für Freisetzungsversuche einem De-facto-Moratorium für die Forschung im Bereich der Pflanzenbiotechnologie gleich. Schweizer Forschende befürchten, dass die gesetzliche Einengung zu einer Abwanderung der Grünen Gentechnologie ins Ausland führen wird, und die Schweiz damit keine Möglichkeit mehr hat, Chancen und Risiken dieser Forschungsdisziplin aus eigener Kraft zu bewerten.
Wie soll in Zukunft die biotechnologische Forschung an Pflanzen in der Schweiz also gestaltet werden? Das Zurich-Basel Plant Science Center und das Collegium Helveticum laden zu einer öffentlichen Diskussion über die regulatorischen und wissenschaftlichen Anforderungen an die zukünftige Pflanzenbiotechnologieforschung in der Schweiz ein. Namhafte ExpertInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung gehen u. a. den folgenden Fragen nach: Wer definiert die Risiken im Umgang mit gentechnisch veränderten Pflanzen? Welche Rolle spielt die Koexistenzordnung im Regulationsprozess? Was kostet uns der Verzicht auf die Forschung über das Nebeneinander verschiedener Produktionsmethoden? Und, ist Forschung in Zukunft nur noch auf permanenten, geschützten Versuchsflächen für Freisetzungsversuche (Protected Sites) möglich, und wenn ja, wie sollten diese gestaltet werden? |
| Documents |
Programm als PDF |
|
|
|